Horst Pankow, der für konkret, früher für Bahamas, jetzt auch für Prodomo schreibende Rassist, zeigt in seinem in der zweiten Prodomo erschienenen Artikel über, genauer: FÜR den rassistischen Muslim-Test ein weiteres Mal, was „antideutsch“ mittlerweile bedeutet:
Hetze gegen Moslems, Sympathie mit deutschen Parteien, die die 68er wegen den vielen Nationalsozialisten in deren Reihen wennschon nicht ausreichend zu kritisieren, so doch zu verabscheuen wussten und eine wegen des eigenen Labels erschreckende Begeisterung für einen starken deutschen Staat.
Da ich ein seriöser, ausgesprochen wissenschaftlich vorgehender Kritiker bin, lasse ich nun Pankow selbst zu Wort kommen, nachdem ich kurz seine Einleitung auseinandergenommen habe:
Die einige Jahre alte Kampagne gegen Scientology sieht er als Beleg für einen stetigen Anstieg des Antiamerikanismus/Antisemitismus und führt ihn zu Münteferings Heuschreckengeschwätz, er spricht von ideologischer Homogenisierung. Was er wohl von der Kampagne gegen Kampfhunde halten mag? So von wegen American Pit Bull Terrier und so…
Wie auch immer, statt den Muslim-Test als Mittel zu wirklicher ideologischer Homogenisierung zu begreifen, hält er ihn für eine den Zusammenschluß der deutschen Volksgemeinschaft ausgerechnet aufhaltende Maßnahme; Deutschland sei nämlich islamophil.
Nun also Pankows Perlen rassistischer Hetze, ohne Anspruch auf Vollständigkeit, kommentiert von der kante:
„[…] die in der islamischen Barbarei als Konstante anzutreffende Einheit von Mitteln und Zwecken […]“
Man lernt: Religion ist nur dann barbarisch, wenn sie islamisch ist. Und: Moslems sind Geistesgestörte, die nicht zwischen Ursache und Folge zu unterscheiden fähig sind.
„[…]die vollständige rechtliche und soziale Gleichstellung von Frauen, die Anhängern des Islam bekanntlich als Blasphemie gilt […]“
Den Beweis bleibt er hier wie sonst auch schuldig, aber jetzt weiß man: Wer Moslem ist, der unterdrückt Frauen, anders gehts nicht. Und: Moslemische Frauen sind demnach also allesamt begeisterte Unterdrückte.
Zum Fragenkatalog allgemein meint er dies:
„Sieht man einmal von dem offenkundigen Unsinn ab, bei der derzeitigen und sich künftig noch zuspitzenden Arbeitsmarktsituation könne jeder „nahezu jeden Beruf ergreifen“, dokumentieren diese Fragen eine sehr realitätsbezogene Einschätzung der unter Moslems vorherrschenden Haltung.“
Und das bei Fragen, die jeden Moslem pauschal verdächtigen, seine Frau zu schlagen, nicht fähig zu Arbeit unter einer weiblichen Vorgesetzten zu sein, Zwangsheiraten durchzuführen und Berufe in weibliche und männliche einzuteilen usw. usf. (Deutsche oder Nicht-Moslems sind natürlich über jeden solchen Verdacht erhaben…)
„Aber auch der Antisemitismus, der im Islam gepflegt wird wie sonst nur unter deutschen Nazis, und der gerade unter arabischen und türkischen Moslems verbreitete Rassismus gegen-über Menschen mit dunkler Hautfarbe werden thematisiert. Zum Beispiel: „Ihre Tochter bewirbt sich um eine Stelle in Deutschland. Sie bekommt jedoch ein ablehnendes Schreiben. Später erfahren Sie, dass eine Schwarzafrikanerin aus Somalia die Stelle bekommen hat. Wie verhalten Sie sich?“ “
Die Nazis von heute sind Pankow die Moslems. Was er unterschlägt: In Somalia ist der Islam Religion von ausgesprochen vielen Menschen.
„Die derzeit wohl in keinem anderen Segment der so genannten Weltgemeinschaft so aggressiv und vor allem so mörderisch wütende Homophobie wird ebenfalls angesprochen: „Stellen Sie sich vor, Ihr volljähriger Sohn kommt zu Ihnen und erklärt, er sei homosexuell und möchte gern mit einem anderen Mann zusammenleben. Wie reagieren Sie?“ Und: „Was halten Sie davon, dass in Deutschland Homosexuelle öffentliche Ämter bekleiden?“ “
Moslems hassen nach Pankow Homosexuelle grundsätzlich, sie können gar nicht anders. Und wenn man sie läßt, dann morden sie. Ob Pankow die Zahl der von Deutschen ermordeten Homosexuellen kennt? Sehr wahrscheinlich, aber die Mörder waren halt nicht islamisch, daher kommt er nicht auf die Idee, am deutschen Kollektiv Homophobie als Merkmal auszumachen.
Was er am Test, der „Abwehr und Eindämmung barbarisch-autoritärer Verhältnisse“, auszusetzen hat:
„Die im Gesprächsleitfaden enthaltenen Fragen sollen allen Einbürgerungswilligen aus den 57 Staaten, die der so genannten „Islamischen Konferenz“ angehören, gestellt werden, darüberhinaus auch denjenigen aus anderen Ländern, die sich als Moslems bekennen. Letzteres erscheint mir völlig richtig, zumal es überhaupt richtig gewesen wäre, die Zielgruppe auf Moslems zu beschränken. In islamischen Staaten leben schließlich auch Atheisten, Juden, Christen und andere Minderheiten; Leute also, die allen Grund haben, der permanenten Bedrohung in ihren Herkunftsländern zu entfliehen. Für sie ist der Fragenkatalog tatsächlich eine Zumutung, ja, eine Diskriminierung. Auch kann mit Fug und Recht bezweifelt werden, ob gewöhnliche Sachbearbeiter einer Behörde überhaupt die nötige intellektuelle Eignung für die Durchführung eines adäquaten Gespräches nach dem durchaus komplex und differenziert gestalteten Leitfaden aufweisen. Wer sich schon mal als Antragsteller oder als Beistand eines solchen auf deutschen Ämtern herumgetrieben hat, weiß, welcher Menschenschlag mit Vorliebe gerade in die dort vorhandenen „Berufe“ strömt.“
Der Test ist also nicht effizient genug, manch brandgefährlichen Moslem wird er nicht erfassen, dafür harmlose Christen und Juden, von Natur aus gute Menschen. Und die deutsche Staatsgewalt hat leider nicht besonders gut ausgebildete Mitarbeiter.
Wäre das nicht was für Horst, die Ausbildung von Deutschen zu Moslemjägern, für Zivilisation und Holocaust (oder hat der mit Deutschland mittlerweile nichts mehr zu tun, alles aber mit dem Islam?)?
„Die Gefahr, dass aufgrund falscher Angaben potentielle Ehrenmörder die Befragung positiv passieren, kann hingegen als gering eingeschätzt werden. Zum Selbstverständnis der Islamanhänger zählt die unbedingte Übereinstimmung von Denken, Sprechen und Handeln: Man sagt, was man tun wird und man tut auch, was man gesagt hat.“
Moslems werden Ehrenmörder, wenn deutsche Arier sie nicht daran hindern. Anders können sie nicht, nicht einmal lügen. Wir lernen außerdem: Atta und andere Attentäter und „Schläfer“ können keine Moslems (gewesen) sein, denn sie hätten ihre Pläne nicht für sich behalten können.
„Den Beweis dafür, dass der normale Volksgenosse keine Angst vor eingebürgerten Moslems haben muss, da diese genauso antisemitisch und antiamerikanisch daher schwadronieren wie jener am Stammtisch, erbringt die Taz […]“
Die Sprache läßt erkennen, daß Pankow sehr wohl weiß, daß Deutsche Moslems für gefährlich halten. Jedoch erscheint ihm ein Zusammenschluß als folgerichtiger. Auf sowas kommt man, wenn man Rassismus absichtlich übersieht. Aber wie war das noch gleich mit dem „Antisemitismus, der im Islam gepflegt wird wie sonst nur unter deutschen Nazis“? Dann sind die Deutschen also doch alle Nazis. Und Pankow, der den deutschen Staat und dessen Bürger zu effektiver Moslemabwehr auffordert, ist demnach auch einer. Man mag ihm kaum widersprechen, so sehr liest der Artikel sich wie ein Pogromaufruf eines Verschwörungstheoretikers.
„Gibt es hierzulande noch ernstzunehmenden Widerspruch gegen die hegemoniale Islamophilie; und wenn ja, wie wäre dieser politisch zu bewerten? Und: Kann es zumindest partielle und temporäre Gemeinsamkeiten zwischen Kritikern von Wertverwertung und Staatlichkeit einerseits und traditionell „rechten“ Politikern andererseits geben?“
Pankow, Kapitalismus- und Staatskritiker? Nein, Pankow, Rassist und bald Mitglied von Union oder NPD.
„Die gegenwärtige Situation scheint entscheidend dadurch geprägt zu sein, dass die gesamtgesellschaftliche Akzeptanz autoritärer und barbarischer Modelle für eine chimärische Bewältigung der Krise, in der sich das Kapital befindet, eindeutig in Richtung Kulturrelativismus und Islamophilie geht. Das heißt auch, dass diejenigen, die als Störenfriede einer solchen Krisenlösung halluziniert werden, zum Abschuss freigegeben werden. Diese Situation sollte Anlass genug sein, die aufgeworfene Frage bezüglich möglicher Gemeinsamkeiten mit traditionell rechten Politikern zu bedenken“
Pankow hat in einem recht: Darauf, was Adorno Barbarei nannte, wird in Deutschland stets zugesteuert. Aber nicht etwa von islamophilen Deutschen oder Moslems, sondern von rassistischen Hetzern wie Pankow, seinen Herausgebern, deren Freunden und Lesern.
Und wie immer gilt: Der autoritäre Charakter muß sich erst davon überzeugen, das wahre Opfer (hier von der muslimischen/islamophilen Weltverschwörung) zu sein, bevor er in seinem Kollektiv (hier deutsche Rechte, Liberale und Antideutsche) ans Selektieren und Morden geht.
pingback will nicht (liegt das an blogspot?)
aber: text ist da, sidebar-link folgt.
andersrum auch gerne willkommen.
ein bekannter behauptete heute, „horst pankow“ sei ein pseudonym mehrerer autoren. ist da was dran bzw weißt du was darüber?
Das ist wirklich ein Pseudonym, meines Wissens aber nur das eines einzelnen.
Ich finde das nicht in Ordnung das es Nazis gibt. Warum sind Nazis, Nazis nur weil Ausländer einen anderen Glauben haben sind sie anders ? Es sind doch auch nur Menschen die es verdiehnt haben zu Leben man muss jeden Menschen so lieben wie man sich selbst liebt egal ob sie Behindert sind oder Ausländer sind.
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